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Windpocken

Windpockenerkrankungen in der Schwangerschaft sind zwar eher selten, sie können jedoch bei der Mutter zu schweren Krankheitsverläufen und Komplikationen führen. Das Gesundheitsrisiko für das ungeborene Kind hängt davon ab, zu welchem Zeitpunkt in der Schwangerschaft sich die Mutter infiziert. 
Erkrankt die Mutter vor der 22. Schwangerschaftswoche, kann dies in sehr seltenen Fällen zu einer Fehlgeburt führen.
Zwischen der 22. Schwangerschaftswoche und dem 5. Tag vor der Geburt sind bisher keine kindlichen Schädigungen bekannt geworden. Die Immunabwehr der Mutter bildet Antikörper gegen die Erkrankung und gibt diese über die Nabelschnur an das Kind weiter (sogenannter „Nestschutz“, der das Kind auch nach der Geburt noch vor der Erkrankung schützt).
Erkrankt die Mutter jedoch 4Tage vor bis 2 Tage nach der Geburt an Windpocken, so kann es beim Neugeborenen nach 6 bis 10 Tagen zum Ausbruch der Krankheit kommen, da der kindliche Organismus nicht mit Antikörpern versorgt werden kann und selbst noch nicht in der Lage ist, selbst Antikörper zu bilden. Eine Windpockenerkrankung bei Neugeborenen (neonatale Varizellen) kann lebensbedrohlich sein. Jeder dritte Säugling stirbt meist an einer Lungenentzündung die aufgrund des geschwächten Körpers entstehen kann.