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Wie kommtes zum Läusebefall?

Kopfläuse sind kleine Parasiten (2-3mm groß), die im Kopfhaar des Menschen leben und ihre Eier, die sogenannten Nissen, in den Kopfhaaren mit einer Art Klebstoff fest verankern.

Ein Läuseweibchen lebt in der Regel einen Monat lang und kann bis zu 140 Eier legen, aus denen dann nach 7-10 Tagen die Larven schlüpfen. Diese sind nach 10 weiteren Tagen bereits ausgewachsen und die Weibchen unter ihnen können dann selbst wieder neue Eier legen. 
 

Mit ihren Kopfwerkzeugen können die Läuse sowohl stechen als auch saugen und sie ernähren sich vom menschlichen Blut. Das Speichelsekret, das sie in die Wunde absondern wirkt gerinnungshemmend und löst den typischen Juckreiz aus.
 

Ohne menschliches Blut und bei Zimmertemperatur können die Läuse außerhalb ihres „Wirtes“ bis zu 2 Tage überleben (z.B. auf Kopfkissen, in der Kleidung, auf dem Sofa...).  Entgegen allgemeiner Vorurteile hat Läusebefall nichts mit mangelnder Hygiene zu tun und Läuse übertragen in den Industrieländern auch keine Krankheiten. 
 

In Kindergärten und Schulen verbreiten sich die Kopfläuse besonders gut, da die Kinder hier beim Spielen und Toben oft engeren Körperkontakt haben und die Laus schnell von einem Wirt zum anderen gelangen kann. Sie können bis zu 30cm in der Minute zurücklegen und krabbeln so ganz flink von einem Kinderkopf zum nächsten. 
Daher werden überwiegend Kinder im Vor- oder Grundschulalter  von Läusen befallen und es kann zu regelrechten „Läuseepidemien“ kommen.