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Varizellen

Bei Mumps (Parotitis epidemica), umgangssprachlich auch „Ziegenpeter“ genannt, handelt es sich um eine akute, ansteckende Infektionskrankheit mit dem Mumpsvirus (Briarcus morbillorum). 
Das Virus gehört zur selben Virusfamilie wie z.B. das Masernvirus und wird über Tröpfcheninfektion (Husten, Niesen, Sprechen oder Küssen) von Mensch zu Mensch übertragen. 
In der Regel tritt die Erkrankung dann 16-18 Tage nach der Ansteckung auf.  Zu Beginn der Erkrankung sind die Symptome noch recht unspezifisch. Mattigkeit, Fieber, Appetitlosigkeit sowie Kopf- und Gliederschmerzen können auftreten. 
Erst nach ein bis zwei Tagen kommt es zur schmerzhaft, entzündlichen Schwellung der Ohrspeicheldrüse, die ein- oder beidseitig auftreten kann und charakteristisch für die Erkrankung ist. Diese Schwellung weitet sich über den Kiefernwinkel und die Wangen aus, weswegen es zu den, für Mumps typischen, „Hamsterbacken“ kommt. 
Durch den Druck der Schwellung auf den Gehörgang treten Ohrenschmerzen, sowie Schmerzen beim Kauen oder Öffnen des Mundes auf. 
Nach drei bis vier Tagen geht das Fieber dann zurück und innerhalb von sieben Tagen schwillt auch die Ohrspeicheldrüse wieder ab. 
Etwa 40% aller Infektionen verlaufen ohne größere Beschwerden, vor allem bei Kinder unter 5 Jahren wird die Krankheit oft mit einem herkömmlichen grippalen Infekt verwechselt. 
Mit zunehmendem Alter steigt jedoch das Risiko Spätschäden zu entwickeln. 
Bei männlichen Jugendlichen nach der Pubertät kann die Krankheit zu einer Entzündung der Hoden und damit zu einer eingeschränkten Zeugungsfähigkeit führen. 
Darüber hinaus können unter anderem Komplikationen wie Hirnhautentzündung, Hörschäden bis hin zur Taubheit, Entzündungen der Bauchspeicheldrüse oder Entzündungen der Eierstöcke auftreten.