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Rotaviren

Rotaviren sind eine der häufigsten Ursachen für Magen und Darm Erkrankungen bei Säuglingen und Kleinkindern.
Die Viren sind hoch ansteckend und werden meist über eine Schmierinfektion von Mensch zu Mensch übertragen, da erkrankte Personen die Erreger mit dem Stuhl ausscheiden. 
Es ist jedoch auch eine Ansteckung über verunreinigte Gegenstände wie Türgriffe, Armaturen, Toiletten oder Ähnliches möglich. Das Virus ist in der Umwelt sehr stabil, es überlebt selbst im Wasser mehrere Wochen und bleibt sogar in eingetrocknetem Stuhl noch über mehrere Tage ansteckend. 
Hat sich eine Person mit dem Virus angesteckt, so bricht die Krankheit meist nach 1-3 Tagen aus. 
Es kommt zu plötzlich einsetzendem starkem, wässrigem Durchfall, auch Erbrechen und Bauchschmerzen können auftreten. 
Die Betroffenen verlieren über einen kurzen Zeitraum schnell sehr viel Körperflüssigkeit. Schwindel und Kreislaufprobleme können die Folge sein. Kann der Flüssigkeitsverlust nicht ausgeglichen werden, so kann der Zustand auch lebensbedrohlich werden. 
Nach 2-6 Tagen klingen die Beschwerden dann meist von selbst wieder ab, die Erreger können jedoch noch bis zu 8 Tage nach Eintreten der Besserung mit dem Stuhl ausgeschieden werden. Frühgeborene oder Menschen mit schwachem Immunsystem sind unter Umständen noch viel länger ansteckend. 
Eine durch Rotaviren verursachte Magen Darm Erkrankung verläuft bei Säuglingen und Kleinkinder oft schwerer als andere Durchfall Erkrankungen. 
Ein Schutz gegen den Erreger bildet sich erst im Laufe der ersten Lebensjahre. Er hält jedoch nicht ein Leben lang an. Daher ist es möglich, dass man sich mehrmals mit dem Rotavirus ansteckt.