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Röteln

Bei Röteln Röteln (Rubella) handelt es sich um eine hochansteckende Viruserkrankung. 
Sie werden durch Tröpfcheninfektion (z.B. beim Niesen, Husten oder Küssen) von Mensch zu Mensch übertragen. Auch Gegenstände die mit Viren verunreinigt sind, können zur Ansteckung führen. 
Nur etwa die Hälfte aller Infektionen verläuft mit sichtbaren Krankheitszeichen. Die anderen 50% der Infizierten zeigen zwar keine Anzeichen der Krankheit, jedoch können betroffene Personen das Virus weiter verbreitern und andere Personen damit anstecken. 
Die Krankheit bricht etwa zwei bis drei Wochen nach der Ansteckung aus und beginnt häufig mit einer leichten Entzündung der Atemwegsschleimhaut und erhöhter Temperatur. 
Nach einer auffälligen Rötung des Gesichts beginnt der für Röteln typische Hautausschlag hinter den Ohren und breitet sich von dort über den ganzen Körper aus. Es handelt sich bei diesem Ausschlag um kleine hellrote Flecken, die oft nur schwach sichtbar sind und nach 2-3 Tagen wieder verschwinden. Während der Hautausschlag sich über den Körper ausbreitet, klingt er im Gesicht schon wieder ab. Die Erkrankung hält etwa eine Woche lang an. Virusträger sind jedoch schon eine Woche vor Auftreten, bis eine Woche nach Abklingen des Ausschlags besonders ansteckend. 
Erkranken Jugendliche oder Erwachsene an Röteln, so kann die Krankheit hier schwerer verlaufen als bei kleinen Kindern. Komplikationen wie Gelenkentzündungen, Husten, Ohrenentzündungen, Herzmuskelentzündungen oder Gehirnentzündung treten mit zunehmendem Alter gehäufter auf. 
Besonders gefährlich wird eine Röteln Infektion für schwangere Frauen, bzw. für das ungeborene Kind, das im Mutterleib schwere Schäden erleiden kann. 
Diese sogenannte Röteln-Embryopathie kann Schädigungen am Innenohr, Herz und Auge und selten auch an anderen Organen wie Gehirn, Leber oder Milz verursachen. Weltweit kommen jährlich schätzungsweise 110.000 Kinder mit Schäden durch eine Rötelinfektion der Mutter während der Schwangerschaft zur Welt (congenital rubella syndrome: CRS).