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Pertussis

Das Bakterium Bordetella pertussis verursacht eine akute Infektion der Atemwege, die als Pertussis (besser bekannt als Keuchhusten) bezeichnet wird. 
Die Ansteckung erfolgt über Tröpfcheninfektion durch Husten, Sprechen, oder Niesen. 
Die Erkrankung kann insgesamt über 6-10 Wochen andauern und beginnt im Anfangsstadium (dauert ca. 1-2 Wochen) mit grippeähnlichen Symptomen wie Schnupfen, leichtem Husten erhöhter Temperatur und Schwäche. 
Danach kommt es dann (über einen Zeitraum von 4-6 Wochen) zu schweren, anfallsweise auftretenden krampfartigen Hustenattacken mit Erbrechen und Atemnot. Diese Anfälle treten besonders nachts auf und können in halbstündlichen bis stündlichen Intervallen wiederkehren. Der oft minutenlange, stakkatoartige Hustenanfall mit herausgestreckter Zunge endet mit einem charakteristischen, juchzenden Geräusch beim Einatmen, das durch einen Krampf des Kehlkopfes verursacht wird. Daher der Name „Keuchhusten“. 
Erst im letzten Stadium (ca. 6-10 Wochen) klingen die Hustenanfälle langsam ab, doch kalte Luft, Zigarettenrauch oder Anstrengung können noch über Monate Hustenanfälle auslösen.
Besonders für Säuglinge ist der Keuchhusten eine lebensbedrohliche Erkrankung, da kein ausreichender Nestschutz besteht. Es werden in der Schwangerschaft keine Antikörper gegen Pertussis von der Mutter auf das Kind übertragen. Bei Erwachsenen verläuft die Erkrankung oft unspezifisch und bleibt daher oft unerkannt. Doch genau deshalb stellen eine ernstzunehmende Infektionsquelle für Säuglinge und Kleinkinder dar.