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Influenza

Varizellen (Windpocken) gehören zu den häufigsten Infektionskrankheiten im Kindesalter. Sie werden durch das Varizella-Zoster Virus übertragen und sind hochansteckend. Die Viren werden meist durch das Einatmen von winzigen Speicheltröpfchen übertragen, die der Erkrankte bei beim Atmen, Sprechen, Niesen oder Husten in der Luft verbreitet. Daher auch der Name „Windpocken“: die Krankheit wird buchstäblich „mit dem Wind“, selbst über größere Abstände hinweg, übertragen. Fast jeder Kontakt einer gesunden Person zu einem Erkrankten führt zur Ansteckung. Eine weitere Gefahr der Ansteckung bergen Gegenstände wie Türgriffe, Handläufe oder Wasserhähne, da das Virus an ihnen haften bleiben kann und außerhalb des Körpers noch einige Tage ansteckend bleibt. 
Kommt es zur Ansteckung, so bricht die Krankheit in der Regel nach 14 bis 16 Tagen aus. Bereits ein bis zwei Tage vor Ausbruch des charakteristischen Ausschlags sind infizierte Personen schon selbst ansteckend. Die Erkrankung beginnt mit leichtem Krankheitsgefühl und bisweilen mit Fieber. Ungefähr 14-22 Tage nach der Ansteckung tritt ein stark juckender Hautausschlag auf, der mit hellroten Knötchen beginnt und sich vom Kopf und Rumpf ausgehend über den ganzen Körper (möglicherweise auch auf Kopfhaut und Schleimhäute) ausbreitet. Innerhalb weniger Stunden bilden sich aus den Knötchen flüssigkeitsgefüllte Bläschen heraus, die nach einigen Tagen aufplatzen und unter Krustenbildung austrocknen und abheilen. Durch starkes Kratzen der Haut können später Narben zurückbleiben. Alle Stadien des Hautausschlages treten bei den Windpocken typischerweise gleichzeitig auf. 
Erkranken ältere Kinder oder Erwachsene an den Windpocken, so kann die Krankheit ausgeprägter und komplikationsreicher verlaufen. Während der ersten 5 Monate einer Schwangerschaft kann eine Infektion zu schweren Fehlbildungen des Kindes führen.
Nach einer überstandenen Krankheit verbleiben die Erreger in den Nervenzellen nahe am Rückenmark und können nach Jahren bis Jahrzehnten wieder reaktiviert werden. Bei Erwachsenen kann dadurch eine Gürtelrose ausgelöst werden.