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Hib

Das Bakterium Haemophilus influenzae Typ b (Hib), bedroht fast ausschließlich Kinder im 1.-6. Lebensjahr. Es wird über Tröpfchen von Mensch zu Mensch übertragen und siedelt sich im Nasen-Rachenraum an. Von der Erkrankung sind besonders Kinder zwischen 3 Monaten und 5 Jahren betroffen. 
Bei Kindern bis zu 3 Jahren verursachen die Keime hauptsächlich eine besonders schwere Form der eitrigen Hirnhautentzündung (Meningitis). Typische Symptome sind Erbrechen, Krämpfe, hohes Fieber und Bewusstseinstrübung. Häufig führt eine Hirnhaut- entzündung auch zu Folgeschäden wie Sprachstörungen, Hörschäden und geistiger Behinderung. Unbehandelt sterben 60-90% der Erkrankten, aber auch nach rechtzeitiger Behandlung mit Antibiotika beträgt die Todesrate noch mehr als 5%.
Bei Kindern bis zu 5 Jahren kann es durch den Erreger außerdem zu einer lebensbedrohlichen Entzündung des Kehldeckel (Epiglottitis) kommen.  
Diese Entzündung entwickelt sich innerhalb weniger Stunden und führt zu hohem Fieber, Schluckbeschwerden, kloßiger Sprache und Atemnot. Als Folge der Erstickungs- anfälle besteht die Gefahr schwerer neurologischer Schäden. Die Epiglottitis weist eine Sterblichkeitsrate von bis zu 25% auf. 
Darüber hinaus kann eine Infektion mit dem Bakterium auch noch zu Lungenentzündung, Sepsis (Blutvergiftung) oder Herzmuskelentzündung führen.