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Erkrankungen

Auch in der Schwangerschaft können Erkrankungen auftreten. Bei jeder Behandlung sollten Sie unbedingt Ihren Arzt oder Ihre Ärztin hinzuziehen. Arzneimittel sollten nur nach sorgfältiger Prüfung eingesetzt werden.

Mögliche Schwangerschaftserkrankungen

Durch den veränderten Hormonstatus während der Schwangerschaft, werden viele Stoffwechselprozesse verändert. Diese Veränderungen können sich in einer erhöhten Anfälligkeit bestimmter Erkrankungen äußern.

Juckreiz gehört zu den typischen Beschwerden in der Schwangerschaft. Besonders am Bauch wird die Haut durch den stetig zunehmenden Umfang stark gedehnt und juckt. Dieses Symptom kann durch häufiges Eincremen (am besten zweimal am Tag) mit Lotionen oder Ölen gemildert werden. 
Es kann jedoch auch andere Ursachen für Juckreiz in der Schwangerschaft geben. Auch Ausschläge der Haut können auftreten und starken Juckreiz verursachen. Sollte Sie unter solchen Beschwerden leiden oder lässt sich der Juckreiz auch durch häufiges Cremen und Ölen der haut nicht lindern, so wenden Sie sich an Ihren Frauenarzt. Er kann gegebenenfalls Blutuntersuchungen veranlassen oder auch eine sogenannte Schwangerschaftsdermatose (spezifische Erkrankung der Haut in der Schwangerschaft) eindeutig diagnostizieren.

 

Während der Schwangerschaft sorgen Östrogene (weibliche Geschlechtshormone), die jetzt verstärkt gebildet werden,  normalerweise dafür, dass der Lebenszyklus der Haare sich verlängert. Das Haar wirkt kräftiger und glänzender. Zum Ausfallen der Haare kommt es meist erst nach der Geburt, wenn der Östrogenspiegel sinkt und sich der Hormonhaushalt langsam wieder normalisiert. 
Leiden Sie schon während der Schwangerschaft unter Haarausfall, so kann ein Eisenmangel eine Ursache dafür sein.  Der Bedarf an Eisen ist währende der Schwangerschaft stark erhöht und das Risiko für die Mutter, einen Eisenmangel zu entwickeln steigt an. 
Der Frauenarzt kontrolliert im Laufe der Schwangerschaft regelmäßig mittels Blutuntersuchungen ob eventuelle ein Eisenmangel vorliegt und kann gegebenenfalls Medikamente verordnen um einem Eisenmangel entgegen zu wirken. 

 

Die veränderte Hormonkonzentration in der Schwangerschaft bewirkt ein Anheben des pH Wertes im Scheidenmilieu und begünstigt dadurch in der Scheide das Wachstum von Hefepilzen. Schwangere sind somit besonders anfällig für einen Scheidenpilz- rund 30% aller Schwangeren sind davon betroffen. 
Auch wenn die Symptome einer Scheidenpilz Infektion sehr unangenehm sind (Brennen und Juckreiz im Intimbereich, verstärkter, weiß-bröseliger Ausfluss), so besteht jedoch für Mutter und Kind keine unmittelbare Gefahr. Die Infektion sollte jedoch nicht verschleppt werden, da die gereizte Vaginalschleimhaut besonders anfällig für andere gefährliche Keime, wie z.B. Bakterien ist. Diese können bis in die Gebärmutter aufsteigen, und so zu einer bakteriellen Vaginose führen. Diese wiederum kann möglicherweise eine Frühgeburt zur Folge haben. 
Auch kann eine unbehandelte Scheidenpilz Infektion dazu führen, dass sich das Kind während der Geburt mit dem Pilz anstecken und davon dann hauptsächlich im Mund oder Windelbereich betroffen ist (sog. Soor/Kandidose).
Suchen Sie also möglichst frühzeitig Ihren Frauenarzt auf, wenn Sie bei sich Symptome für eine Pilzinfektion entdecken. Ihr Gynäkologe kann Ihnen dann ein Anti-Pilz Mittel empfehlen, das Sie schnell und risikofrei von der Infektion befreit. 

 

Durch den veränderten Hormonstatus in der Schwangerschaft weiten sich die Blutgefäße. Das betrifft auch die Gefäße im Enddarmbereich. Wird gleichzeitig der Darm etwas träge, zum Beispiel durch mangelnde Bewegung, kann es schnell zur Entstehung von Hämorrhoiden kommen. Man erkennt sie schon frühzeitig an typischen Symptomen wie Juckreiz und Schmerzen, es können auch leichte Blutungen nach dem Stuhlgang auftreten. Sind sie besonders ausgeprägt, so kann man sie sogar ertasten. 
Da es bei Hämorrhoiden mehrere Stadien gibt, wovon einige sogar operationsbedürftig sind, empfiehlt sich möglichst schnell der Gang zum Arzt. Dieser kann feststellen um welches Krankheitsstadium es sich handelt und geeignet Maßnahmen empfehlen. 
Glücklicherweise bilden sich die Hämorrhoiden bei guter Pflege nach der Schwangerschaft meist wieder zurück.
Damit es aber gar nicht erst zur Entstehung von Hämorrhoiden kommt, gibt es einige Möglichkeiten zur Vorbeugung:
Um Verstopfungen zu verhindern sollten Sie auf ballaststoffreiche Ernährung und ausreichend Flüssigkeitszufuhr achten. Integrieren Sie ausreichend Bewegung in Ihren Alltag und vermeiden Sie langes Sitzen. Auch ist Druck eine der Hauptursachen für Hämorrhoiden. Lassen Sie sich beim Stuhlgang ausreichend Zeit, machen Sie dabei den Rücken rund oder stellen Sie die Füße auf einem Hocker ab (das entlastet und es ist weniger Druck nötig) und vermeiden Sie zu starkes Pressen.

 

Der steigende Östrogenspiegel in der Schwangerschaft ist mitverantwortlich dafür, dass die Schleimhäute der Nase anschwellen und die Nasenatmung behindert wird. Sind alle anderen Ursachen für die Beschwerden ausgeschlossen (Erkältung, Allergie, Sinusitis) so handelt es sich möglicherweise um eine sogenannte Schwangerschaftsrhinitis (Schwangerschaftsschnupfen). Eine laufende Nase kann auch vorkommen, ist jedoch nicht so typisch für den Schwangerschaftsschnupfen, wie die ständig verstopfte Nase. 
Typisch ist ein Einsetzen der Beschwerden im ersten Schwangerschaftsdrittel (1. Trimester). Schwangerschaftsschnupfen dauert in der Regel mindestens sechs Wochen und kann auch die ganze Schwangerschaft über Probleme bereiten. In den meisten Fällen verschwindet er spätestens innerhalb der ersten Woche nach der Geburt von alleine und hat keine nachteiligen Konsequenzen für die Gesundheit der betroffenen Frau. 
Schwangere mit Schnupfensymptomen sollten stets den Rat eines Arztes einholen um alle Behandlungsmethoden vor der Anwendung zu besprechen. 
Während die dauerhafte Anwendung abschwellender Nasensprays (nicht nur in der Schwangerschaft) zu Abhängigkeiten führt und nicht empfohlen wird, spricht nichts gegen die Verwendung verträglicher Mittel wie Meerwassersprays oder das Spülen der Nase mit Salzlösung um den Beschwerden Linderung zu verschaffen.

 

Die Vagina einer Frau wird von vielen verschiedenen Bakterientypen besiedelt, normalerweise handelt es sich hierbei überwiegend um die sogenannten Lactobazillen. Diese produzieren Milchsäure, die den normalen, sauren pH Wert der Vagina aufrecht erhält und gegen Infektionen schützt. Wenn die Anzahl der Lactobazillen sinkt, so steigt der pH Wert an und begünstigt das Wachstum anderer, „schädlicher“ Bakterien. Die führt zu anormalem Ausfluss, leichten Schmerzen und Juckreiz. Außerdem tritt ein unangenehmer, leicht fischiger Geruch auf.
Das Wachstum unerwünschter Bakterien in der Vagina bezeichnet man als bakterielle Vaginose.
Besonders in der Schwangerschaft sollten Vaginalinfektionen vermieden werden, da sie mit einigen Komplikationen wie z.B. Früh- oder Fehlgeburten oder vorzeitigem Blasensprung in Verbindung gebracht werden. Sollten Sie in Ihrer Schwangerschaft Symptome einer vaginalen Infektion verspüren, so wenden Sie sich bitte an einen Arzt. Dieser kann die Infektion eindeutig feststellen und dann sofort geeignete Behandlungsmöglichkeiten einleiten.

 

Infektionen in der Schwangerschaft

Innerhalb einer Schwangerschaft gibt es einige Infektionen, die zu spezifischen Problemen führen können. Über die Bestimmung des sogenannten Antikörpertiters, können Rückschlüsse über eine Infektion gezogen werden. Hierbei kann ermittelt werden, ob eine Infektion lange zurück liegt, oder ob es sich um eine akute Infektion handelt.

Eine akute Röteln-Infektion der Schwangeren in der Frühschwangerschaft kann zu Hörstörungen und sogar Herzfehlern des Kindes führen. Bei fehlender Immunität sollte eine Schwangere, die Kontakt zu einem Erkrankten hatte, schnellstmöglich einen Arzt aufsuchen. In diesen Fällen kann eventuell der Einsatz von Antikörpern die Infektion abwenden. Während der Schwangerschaft wird der Immunstatus überprüft. Wenn keine ausreichende Immunität vorliegt, sollte die Schwangere sich vor Infektionsträgern unbedingt fernhalten.

Die Ringelröteln (Parvovirus B19) können über Speichel und Blutprodukte übertragen werden. Die Infektion äußert mit grippalen Symptomen, zudem zeigt sich eine schmetterlingsartige Gesichtsrötung, welche sich über den Körper girlandenförmig verteilen kann. Die Infektion kann auf das Kind im Mutterleib übergehen und eine Hemmung des Blutbildung auslösen. Im Falle einer Infektion kann die Blutbildung durch regelmäßige Ultraschallkontrollen überwacht werden.  

Zytomegalie (CMV) ist eine der häufigsten Infektionen in der Schwangerschaft. Die Übertragung erfolgt über Körperflüssigkeiten. Nur ca. 50 Prozent der Schwangeren weisen entsprechende Antikörper auf und haben demnach eine Infektion bereits durchgemacht. Für Schwangere verläuft eine Infektion relativ symptomlos ab. Beim Kind im Mutterleib kann die Infektion schwere Schäden, wie körperliche oder geistige Retardierung, Leber- und Milzvergößerung, Hörschäden oder Blutgerinnungsstörungen auslösen. Die therapeutsichen Behandlungsmöglichkeiten sind sehr eingeschränkt. 

Windpockenerkrankungen in der Schwangerschaft sind zwar eher selten, sie können jedoch bei der Mutter zu schweren Krankheitsverläufen und Komplikationen führen. Das Gesundheitsrisiko für das ungeborene Kind hängt davon ab, zu welchem Zeitpunkt in der Schwangerschaft sich die Mutter infiziert. 
Erkrankt die Mutter vor der 22. Schwangerschaftswoche, kann dies in sehr seltenen Fällen zu einer Fehlgeburt führen.
Zwischen der 22. Schwangerschaftswoche und dem 5. Tag vor der Geburt sind bisher keine kindlichen Schädigungen bekannt geworden. Die Immunabwehr der Mutter bildet Antikörper gegen die Erkrankung und gibt diese über die Nabelschnur an das Kind weiter (sogenannter „Nestschutz“, der das Kind auch nach der Geburt noch vor der Erkrankung schützt).
Erkrankt die Mutter jedoch 4Tage vor bis 2 Tage nach der Geburt an Windpocken, so kann es beim Neugeborenen nach 6 bis 10 Tagen zum Ausbruch der Krankheit kommen, da der kindliche Organismus nicht mit Antikörpern versorgt werden kann und selbst noch nicht in der Lage ist, selbst Antikörper zu bilden. Eine Windpockenerkrankung bei Neugeborenen (neonatale Varizellen) kann lebensbedrohlich sein. Jeder dritte Säugling stirbt meist an einer Lungenentzündung die aufgrund des geschwächten Körpers entstehen kann. 

 

Toxoplasmose ist eine Infektionskrankheit mit dem Erreger Toxoplasma gondii, die vor allem Katzen befällt. Kommt es zu einer Infektion bei einer Schwangeren, so kann dies erhebliche Auswirkungen auf das ungeborene Kind haben. Unter anderem sind Schädigungen an lebensnotwendigen Organen wie Herz, Leber, Lunge und Gehirn möglich. Werdende Mütter sollten deshalb in der Schwangerschaft keine Katzenklos reinigen, da Katzen die Eier des Parasiten mit dem Kot ausscheiden und so die Gefahr besteht, dass die Schwangere sich mit dem Erreger infiziert. 
Weitere Infektionsquellen für Toxoplasmose sind rohe oder nur mäßig erhitzte Fleisch und Wurstwaren. Schwangere Frauen sollten daher auch rohes Fleisch und dessen Erzeugnisse meiden um sich nicht zu infizieren.

 

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Bei Arzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Bei Tierarzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker.

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