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Die ersten Tage

Herzlichen Glückwunsch! Sie sind vielleicht gerade Eltern geworden und dürfen Ihr Baby, auf das Sie 40 lange Wochen gewartet haben nun endlich bei sich zuhause begrüßen. Wie Sie entspannt durch die ersten Wochen kommen und was Sie sonst noch über das Wochenbett wissen sollten erfahren Sie hier.

Nehmen Sie sich Zeit

Die Schwangerschaft liegt nun hinter Ihnen, die Geburt ist geschafft und das Baby ist endlich da! Jetzt beginnt für Sie das Wochenbett. Eine Phase der Umstellung und des Ankommens. 
Die Zeit die nun folgt gehört der Rückbildung und  Regeneration, dem Ankommen in der neuen Situation als Familie, und dem Kennenlernen des neuen Familienmitglieds. 


Sie haben eine Geburt hinter sich gebracht und einem kleinen Menschen neues Leben geschenkt. Das ist eine großartige Leistung und Sie können darauf sehr stolz sein! 
Viele Frauen neigen jedoch dazu, sich in den ersten Tagen nach der Geburt zu viel zuzumuten, sie glauben, weitermachen zu können wie vor der Geburt. 


Ihr Körper braucht nun aber Zeit um sich von den Strapazen zu erholen, und sich von schwangerschafts- und geburtsbedingten Veränderungen zurück zu bilden. Gehen Sie daher besonders achtsam mit sich um und geben Sie sich diese Zeit. 
Denn während sich die ersten Tage noch durch eine hormonelle Hochlage meist wie im Rausch anfühlen, schlagen dann irgendwann nach zwei bis drei Wochen zum ersten Mal Müdigkeit und Erschöpfung richtig zu.


Gönnen Sie sich und Ihrem Baby also immer wieder Ruhe und Kuschelzeit im Bett oder auf dem Sofa, reduzieren Sie die Zahl der Besucher, schalten sie zwischendurch das Telefon
aus, und bitten Sie vielleicht Ihre Familie oder Freunde darum, eine warme Mahlzeit mitzubringen oder Ihnen im Haushalt zur Hand zu gehen. 


Durch das Ausruhen heilen auch eventuelle Geburtsverletzungen deutlich schneller, wenn sie nicht ständig der Belastung durch Sitzen und Laufen ausgesetzt sind. Und alle Kaiserschnittmütter sollten sich klar machen, dass sie gerade eine große Bauchoperation hinter sich gebracht haben. Patienten, die eine wesentlich kleinere OP zum Beispiel zur Blindarmentfernung bekommen haben, schonen sich häufig wesentlich mehr als Frauen, die operativ entbunden haben. 
 

Baby-Blues: das erste Stimmungstief

Drei bis vier Tage nach der Geburt ist den meisten Müttern plötzlich nur noch zum Heulen zumute. Gründe hierfür gibt es viele: Hormonschwankungen, Schlafmangel, Überforderung, vielleicht Stillprobleme, der Milcheinschuss…


Es ist wichtig zu wissen, dass diese Verstimmungen ganz normal sind und sich meist nach spätestens zwei Wochen von alleine wieder verabschieden. 
Bis dahin hilft es, darauf zu vertrauen, dass alles wieder in Ordnung kommt. Kuscheln Sie mit Ihrem Baby, lassen Sie sich verwöhnen, nehmen Sie Hilfe an und sprechen Sie mit Ihrem Partner darüber. 


Hält dieser emotionale Zustand jedoch länger an, könnte es sich nicht um Baby-Blues, sondern um eine postnatale Depression (Wochenbettdepression) handeln. Diese dauerhafte Traurigkeit und fehlende Bindung zum Kind tritt etwa bei fünf bis zehn Prozent aller Mütter auf. Wenn Sie den Verdacht haben, dass Sie an einer Wochenbettdepression leiden, trauen Sie sich darüber zu sprechen und vertrauen Sie sich Ihrem Partner, Ihrer Familie und Ihrer Hebamme oder dem Arzt an.
 

Wochenfluss

Ist das Baby auf der Welt und hat sich die Plazenta abgelöst, bleibt in der Gebärmutter eine große Wunde zurück. Aus ihr fließen etwa sechs Wochen lang der so genannte Wochenfluss (Lochien). Der Wochenfluss hält so lange an, bis die Wunde vollständig verheilt ist. Das kann bis zu sechs Wochen dauern, wobei sich Farbe und Beschaffenheit mit dem Fortgang der Heilung verändern: In den ersten Tagen nach der Geburt ist die Blutung meist sehr stark und enthält manchmal Klümpchen, danach wird sie zunehmend heller. Nach etwa sechs Wochen versiegt der Wochenfluss.


Hygiene ist jetzt besonders wichtig. Ziehen Sie die Dusche aber dem Vollbad vor. Zum Auffangen des Wochenflusses eignen sich spezielle Vorlagen (am besten schon vor der Geburt eine Packung besorgen). Wechseln Sie diese alle paar Stunden, denn sie können der Nährboden für Keime sein.
 

Nachwehen

Nach der Geburt zieht sich die Gebärmutter mithilfe von Nachwehen so weit zusammen, bis es aus der Wundfläche, an der vorher der Mutterkuchen (Plazenta) saß, kaum noch blutet. Dadurch bekommt die Gebärmutter nach und nach wieder ihre normale Größe wie vor der Schwangerschaft. 


Die Nachwehen können einige Tage anhalten. Sie verstärken sich meist während des Stillens, da dabei das wehenfördernde Hormon Oxytocin freigesetzt wird. Beim ersten Kind spürt die Frau in der Regel nur einen leicht ziehenden Schmerz im Bauch. Bei weiteren Geburten sind die Nachwehen oft schmerzhafter. Manchmal können die Nachwehen so stark sein, dass ein Schmerzmittel hilfreich sein kann.
 

Wertvolle Unterstützung durch Ihre Hebamme

Sie haben in den ersten acht Wochen nach Geburt Anspruch auf Unterstützung durch eine Hebamme. Sie kommt in der Regel in den ersten 8-10 Tagen täglich, danach in etwas größeren Abständen zu Ihnen nach Hause. 


Mit ihr können Sie alles besprechen was Sie in dieser Zeit beschäftigt. Sie hilft bei Stillproblemen, überwacht die Rückbildung, gibt Hilfestellung bei der Säuglingspflege, kennt die hormonellen Schwankungen denen Sie ausgeliefert sind und gibt zahlreiche wertvolle Tipps, um Ihnen die erste Zeit mit Baby zu erleichtern.
 

Auch das Baby muss ankommen

Das gerade erst geborene Kind wird von vielen neuen Eindrücken überwältigt. 
Es spürt zum ersten Mal wie sich Hunger anfühlt, hört Geräusche nicht mehr leise und gedämpft, sondern laut und ungefiltert. Es spürt Kälte, frische Luft und Kleidung auf der Haut. Es muss plötzlich seine Glieder ganz anders bewegen, als in der Schwerelosigkeit des Fruchtwassers. Der Kopf muss eigenständig gehalten werden und  die Augen müssen sich an die Lichteinflüsse außerhalb des Körpers erst noch gewöhnen. 


All diese Eindrücke kennt das Baby bisher nicht. Sie sind neu, erschreckend, vielleicht manchmal auch schmerzhaft oder zumindest unangenehm. Dabei kann es all dies jedoch nicht verstehen oder in Worte fassen. Daher drückt es sich auf die einzige Art und Weise aus, die es schon beherrscht und die wir als Eltern sofort verstehen: es weint und will von uns getröstet werden! Es ist ganz normal, dass Babys in dieser Anfangszeit viel weinen. Sie als Eltern sind jetzt das einzig Beständige im aufregenden neuen Leben des Neugeborenen und Sie können ihm mit Ihrer Liebe und Zuwendung einen guten Start ermöglichen. Durch Ihre Nähe fühlt sich das Baby sicher: durch Hautkontakt, Massagen, Stillen, sensible Pflege und liebevolle Zuwendung wird das Bindungshormon Oxytocin ausgeschüttet. Dieses Hormon fördert die Eltern-Kind Bindung, bringt Entspannung, regt das Nervenwachstum an und verbessert die Wundheilung. 


Genießen Sie also diese erste Zeit mit Ihrem Neugeborenen ganz bewusst. Sie ist von einer ganz besonderen Intensität und geht so schnell vorüber. Machen Sie es sich mit Ihrem Baby zusammen gemütlich, vielleicht gönnen Sie sich ein gutes Buch oder eine gute Tasse Tee, entschleunigen Sie den Alltag und kommen Sie gemeinsam im neuen Leben an.
 

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Bei Arzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Bei Tierarzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker.

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